Die Goldene Nica für den Chaos Computer Club

20.09.2026

Ein Rückblick, der hierher gehört: 2010 bekam der Chaos Computer Club die Goldene Nica des Prix Ars Electronica, der wichtigsten Auszeichnung der Medienkunst. Vergeben wurde sie in der Kategorie Digital Communities, und die Jury begründete das nicht mit einem einzelnen Werk, sondern mit der Arbeit von fast drei Jahrzehnten: Der Club rücke seit jeher die gesellschaftlichen Folgen neuer Technologien in den Mittelpunkt.

Entgegengenommen hat die Nica Tim Pritlove, stellvertretend für den Club, bei der Gala des Ars-Electronica-Festivals am 3. September 2010 in der Linzer Tabakfabrik.

Wir erwähnen das hier, weil ein Stück Blinkenlights darin steckt. Blinkenlights war 2001 das Geburtstagsgeschenk des Clubs an sich selbst und an Berlin; mit Arcade in Paris und Stereoscope in Toronto wurde daraus eine Reihe, die den CCC weit über die Hackerszene hinaus sichtbar machte. Dass der Club nicht nur als technische, sondern auch als kulturelle Größe wahrgenommen wird, haben die leuchtenden Fassaden mit erarbeitet.

Die Ankündigung von damals steht bei heise online.

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