Project Blinkenlights

Project Blinkenlights wurde mit der Schaffung von Blinkenlights gegründet, der ursprünglichen interaktiven Lichtinstallation, die am 11. September 2001 (kein Witz) am Haus des Lehrers in Berlin zum Leben erwachte. Viele wissen, dass Project Blinkenlights aus dem Chaos Computer Club (CCC) hervorgegangen ist, und fragen nach der Geschichte des Projekts. Deshalb wollen wir sie hier erzählen.

Hackergeist

2001 starb der Gründer des Chaos Computer Clubs, Wau Holland, im Alter von 49 Jahren an einem Schlaganfall. Das war ein Schock für die deutsche Hackerszene und alle Mitglieder des CCC, die Wau für sein Lebenswerk und seine besondere Persönlichkeit bewunderten.

2001 stand außerdem das 20-jährige Jubiläum des CCC bevor. Im Angesicht der schlechten Nachricht beschlossen wir, zu Ehren von Wau eine Party zu feiern, die keiner von uns je vergessen würde. Also planten wir diese Party, eine fünftägige Ausstellung über den CCC (unter dem Namen XXCCC) und ein besonderes Projekt als Geschenk an den CCC und die Stadt Berlin.

Der CCC beschloss, das berühmte Haus des Lehrers am Berliner Alexanderplatz in das größte interaktive Computerdisplay der Welt zu verwandeln.

Der Name ist Programm

Der Name „Blinkenlights“ ist ein Begriff aus der Hackergeschichte. Wer ihn im Jargon File nachschlägt, findet ihn definiert als „Diagnoseleuchten an der Frontplatte eines Computers“. Die eigenartige Schreibweise stammt von einem scherzhaften Schild, das Computerleute gern an die Tür der Räume hängten, in denen ihre Technik stand.