Creating Animations for Arcade
Animationen für Arcade
Jeder war eingeladen, für Arcade selbst Bilder und Animationen zu erstellen. Dazu konnte man entweder das Programm ArcadePaint verwenden oder mit einem anderen Werkzeug seiner Wahl eine GIF-Animation erstellen.
Gelungene Bilder und interessante Animationen konnten per E-Mail an <arcade@blinkenlights.de> geschickt werden und wurden dann während der Laufzeit auf dem Haus gezeigt.
ArcadePaint
Mit dem Programm ArcadePaint konnte jeder selbst Bilder und Animationen für Arcade bauen. Die Software läuft auf Mac OS und Windows Betriebssystemen.
ArcadePaint Download
Die letzte Version von ArcadePaint ist 1.2. Sie implementiert vollständig die Blinkenlights Markup Language.
So funktioniert ArcadePaint
ArcadePaint ist sehr einfach aufgebaut. Nach Start des Programms kann man sofort loslegen. Mit der Maus kann man direkt auf den Fenstern des Gebäudes zeichnen und so die gewünschte Helligkeit auftragen.
Die Palette rechts oben erlaubt die Auswahl verschiedener Werkzeuge zum Zeichnen: Stiftwerkzeuge in drei Strichstärken (
,
,
), eine Pipette zum Aufnehmen von Farben im Bild (
), ein Füllwerkzeug (
), ein Linienwerkzeug (
) und zwei Rechteckwerkzeuge (
,
). Unterhalb der Werkzeuge stehen die aktuell verfügbaren Helligkeitswerte zur Auswahl. Darunter wiederum kann die Transparenz angegeben werden, mit der die Zeichenwerkzeuge auf dem Bild malen.
Mit der Taste load können BML-Dateien geladen werden. Mit save speichert man eine Animation wieder ab. Mit save as kann noch ein neuer Dateiname vor dem Speichern vergeben werden. Mit new entsteht eine komplett neue Animation.
Die Navigationspfeile (|<, <, >, >|) erlauben es, in der Animation nach vorne und hinten zu blättern. In der Mitte wird die jeweils aktuelle Bildnummer (Frame) angezeigt. Mit play kann man die Animation ablaufen lassen. Die loop-Taste steuert, ob die Animation beim Abspielen in einer Endlosschleife laufen soll oder ob sie mit dem letzten Frame gestoppt wird. Mit der i-Taste können der Titel der Animation, eine Kurzbeschreibung und der Name des Autors eingegeben werden.
Um Animationen zu erstellen, braucht man nur mit add, dup (duplicate) oder ins (insert) neue Bilder (Frames) hinzuzufügen. Die Bilder ergeben hintereinander den fertigen Film. Mit del (delete) kann ein einzelner Frame wieder aus der Animation herausgenommen werden. Mit den anderen (+, -, 1/2s, 1s) kann die Haltedauer jedes einzelnen Bilds in Schritten von 50ms eingestellt werden.
Mit den Tasten copy und paste können einzelne Bilder an einer anderen Stelle der Animation kopiert werden. Mit clear wird das gesamte aktuelle Bild auf schwarz gesetzt.
Mit den Tasten left, right, up und down kann das aktuelle Bild jeweils um eine Position horizontal bzw. vertikal verschoben werden.
GIF Animationen
Animationen konnten auch im GIF-Format erstellt werden. Dabei waren verschiedene Dinge zu beachten.
Die GIF Datei musste 26 Pixel breit und 20 Pixel hoch sein. Die Fenster der BnF sind doppelt so hoch wie breit. Das Seitenverhältnis von 2:1 sollte berücksichtigt werden, wenn die Dateien erzeugt und betrachtet werden. Manche Programme - z.B. The GIMP - erlauben das Einstellen des Seitenverhältnisses.
Die GIF Dateien mussten im Graustufen-Format mit 256 Graustufen (8 Bit) gespeichert werden. Wir erwarteten allerdings, daß es schwierig sein würde, mehr als 8 Grauwerte auf dem Haus unterscheiden zu können. Wir empfahlen daher, 2, 4 oder 8 Graustufen zu verwenden, wenn es sich um stehende Bilder handelte. Für sanfte Übergänge konnten allerdings alle Werte verwendet werden.