Hacking Arcade
Programmieren mit Arcade
Arcade erlaubt Dritten nicht nur das Erstellen von Animationen, man kann sich als Programmierer auch direkt einklinken und eigene Spiele für das Haus programmieren. Dafür haben wir eine Programmierbibliothek - die Blinkenlights Library (blib) - geschrieben, die im Source Code unter GPL Lizenz bereitgestellt wird.
Außerdem gibt es noch eine Reihe anderer Werkzeuge, die einem bei der Erstellung, Konvertierung und Bearbeitung von Animationen behilflich sein können. Ein Simulator erlaubt die komplette Simulation der Arcade (und der original Blinkenlights) Installation auf einem PC. Man kann sich sogar direkt mit der Bibliotheque nationale de France verbinden und den Original-Datenstrom in Echtzeit visualisieren.
Der für Arcade erstellte Code stellt eine direkte Weiterentwicklung der originalen Blinkentools dar. Nach Abschluss des Projektes werden wir den gesamten Code wiederum unter GPL veröffentlichen.
Die aktuellsten Versionen der Software finden sich immer auf http://sven.gimp.org/blinkenlights/.
blib
blib ist die Blinkenlights Library, eine Programmierbibliothek, die einem schnellen Start in die Entwicklung mit Blinkenlights/Arcade erlaubt. Die blib stellt auch die Game API bereit, mit der Spiele für Arcade entwickelt werden können. blib bietet:
- Funktionen zum Lesen und Schreiben von BLM, BML und GIF-Animationen.
- Funktionen zum Empfangen und Senden des Blinkenlights-Protokolls
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blinkensim
blinkensim ist der Simulator des Projektes. Mit blinkensim läßt sich das Blinkenlights Protokoll empfangen, wie es vom Blinkenlights Chaos Control Center an die Matrix Control Units (die Computer, die die Lampensteuerung übernehmen) gesendet wird.
blinkensim hat Grafik-Backends für DirectFB und GTK+ 2.0. Damit sollte es sich auf nahezu allen Linux-Systemen problemlos zum Laufen bringen lassen. Mit GTK+ und ein wenig Gefummel sollte es sich auch unter Mac OS X zum Leben erwecken lassen.
Um blinkensim zum Laufen zu bringen müssen allerdings auch noch die blinkenthemes installiert werden, die die Grafiken für den Simulator enthalten.
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MPlayer spricht BML und Blinkenlights Protokoll
Das Programm MPlayer für Linux unterstützt ab Version Version 0.90pre8 das Blinkenlights Protocol. Damit können alle von MPlayer unterstützten Videoformate in Echtzeit an blinkensim gesendet werden. Das Blinkenlights Team hat sich damit auf Arcade schon die eine oder andere Folge Futurama angeschaut :-). Ausserdem kann man mit MPlayer direkt BML schreiben, so daß es auch eine Alternative zu den blinkentools Konvertern darstellt.
MPlayer muss mit der Option --enable-bl übersetzt werden. Eine Übertragung startet man mit mplayer -vo bl:arcade:[host=hostname:port|file=foo.bml]
blinkentools
Die blinkentools wurden für Arcade umfangreich erweitert. Es enthält folgende Werkzeuge für die Kommadozeile:
| b2bml | Konvertiert GIF oder BLM in das neue Arcade BML Dateiformat. |
| b2gif | Konvertiert BML oder BLM ins GIF Dateiformat. |
| b2blm | Konvertiert GIF oder BML in das BLM Dateiformat. |
| bsend | Sendet BML, BLM oder GIF Dateien im Blinkenlights Protocol Format an MCU Computer oder den blinkensim Simulator |
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